Die 10 häufigsten Fragen an uns:

Warum ist das ALOHA-Team ausschließlich per E-Mail zu erreichen?


Im Großraum München leben derzeit ca. 3.000.000 Menschen. Aus diesem Grund sehen wir uns täglich einer Vielzahl von Anfragen gegenüber. Um jeder Anfrage eine angemessene Aufmerksamkeit entgegenbringen zu können, sind wir auf Ihre Zuarbeit angewiesen. Als vollständig digitalisiertes Unternehmen ist die Anfragenverarbeitung per E-Mail wesentlich effizienter für uns zu lösen, sodass auch Sie schneller eine Antwort von uns erhalten, wenn uns Ihre Anfrage per E-Mail erreicht bzw. Kontaktformular erreicht. Wir bedanken uns vorab für Ihr Verständnis und Ihre Zuarbeit.




Warum kann eine mündliche Vertragszusage für mich als Mietinteressent Kosten verursachen?


Sollten Sie uns nach der positiven Prüfung Ihrer Bewerbung eindeutig mitteilen, dass Sie den Mietvertrag abschließen möchten, so befinden Sie sich in einem sogenannten Anbahnungsverhältnis. Dies ist auch dann der Fall, wenn Sie uns mündlich die Vertragszusage erteilen. Da wir nun auf der Basis Ihrer Zusage das Vertragswerk erstellen sowie alles Weitere für den Vertragsabschluss vorbereiten, verursacht ein nachträglicher "Rückzieher" Kosten, welche wir gegen den Verursacher im Rahmen eines Schadensersatzanspruches geltend machen.




Wie bewerbe ich mich auf eine Wohnung?


Unser Bewerbungssystem verläuft für Sie in den folgenden Schritten ab: 1. Gehen Sie auf unseren Downloadbereich und laden Sie sich unseren Bewerbungsbogen herunter. 2. Füllen Sie den heruntergeladenen Bewerbungsbogen am PC aus. Speichern Sie anschließend das Dokument auf Ihrem PC. Nun müssen Sie das Dokument mit Ihren Eintragungen ausdrucken und an allen Stellen unterschreiben. 3. Scannen Sie die unterschriebenen Unterlagen nun als 1 Dokument mit den weiteren erforderlichen Anlagen (aktueller Verdienstnachweis, doppelseitige Personalausweiskopie, ggf. Aufenthaltstitel) ein. 4. Laden Sie die Datei in unserem Bewerbungsportal hoch. 5. Nach dem Versand Ihrer Bewerbung erhalten Sie eine Eingangsbestätigung. Bitte beachten Sie, dass diese weder eine Wohnungszusage noch etwas Ähnliches darstellt, sondern nur die erfolgreiche Übertragung Ihrer Unterlagen anzeigt. 6. Wir führen nun eine Vorprüfung Ihrer Bewerbung durch. Sollte diese positiv verlaufen, leiten wir Ihre Bewerbung an den Vermieter bzw. dessen bevollmächtigten Vertreter weiter. 7. Der Vermieter bzw. dessen bevollmächtigter Vertreter führen nun eine Zweitprüfung durch. Sofern diese positiv verläuft, erhält unser Büro eine Zusage zur Vermietung. 8. Sofort nachdem wir v.g. Zusage erhalten haben, leiten wir diese an Sie weiter. 9. Wir fertigen die Vertragsunterlagen an und laden Sie zu einem Termin zwecks Unterzeichnung ein. 10. Den in zweifacher Ausfertigung unterzeichneten Vertrag übersenden wir nun dem Vermieter bzw. dessen bevollmächtigtem Vertreter. Dieser zeichnet den Vertrag gegen und übersendet ihn zeitnah an Ihre neue Adresse.




Warum muss ich eine SCHUFA-Klausel von ALOHA Immobilien und zusätzlich eine SCHUFA-Klausel von Hausverwaltungen unterzeichnen?


Die SCHUFA-Klausel ist bei jeder Bewerbung zu unterzeichnen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass Sie mit der Unterzeichnung der SCHUFA-Klausel eine Erlaubnis aussprechen eine Bonitätsprüfung durchzuführen. Doch warum müssen Sie in manchen Fällen zwei verschiedene SCHUFA-Klauseln unterzeichnen? In Fällen zweier SCHUFA-Klauseln berechtigen Sie zum einen ALOHA Immobilien eine spezielle SCHUFA-Prüfung über Mietinteressenten durchzuführen. Zum Anderen wird die zweite SCHUFA-Klausel von Hausverwaltungen für die Zweitprüfung benötigt. Da es aus Datenschutzgründen untersagt ist, die auf ALOHA Immobilien ausgestellte SCHUFA-Klausel auf eine Hausverwaltung zu übertragen, bedürfen wir bei der Bewerbungseinreichung einer zweiten, auf die betreffende Hausverwaltung lautenden, SCHUFA-Klausel. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir aus Gründen der Qualitätssicherung und insbesondere zur Abwendung von Schäden mindestens eine 1-fache SCHUFA-Prüfung als professionellen Standard bei der Mieterauswahl ansetzen. Eine Vermietung ohne SCHUFA-Prüfung findet in unserem Hause nicht statt!




Warum wurde meine Bewerbung abgelehnt?


Eingangs verweisen wir auf die in Deutschland geltende Vertragsfreiheit sowie die mit dieser geprägten Grundsätze der Abschlussfreiheit und der Formfreiheit. Vor diesem Hintergrund muss eine Ablehnung Ihrer Bewerbung nicht begründet werden. Vertragsfreiheit Der Grundsatz der Vertragsfreiheit ergibt sich nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes als Fallgruppe der allgemeinen Handlungsfreiheit aus Artikel 2 Absatz 1 Grundgesetz. Die Vertragsfreiheit verfügt über eine besondere Ausprägung: Die Abschlussfreiheit Abschlussfreiheit Die Abschlussfreiheit gestattet es einer Person unter anderem ihren Vertragspartner frei zu wählen. In der Privatwirtschaft bedeutet dies, dass ein Vermieter sich seinen neuen Mieter frei wählen darf und nicht einem Abschlusszwang unterliegt. Sollte Ihre Bewerbung daher ohne Angaben von Gründen abgelehnt worden sein, bitten wir um Ihr Verständnis, dass wir nicht zur Angabe dieser verpflichtet sind.




Ich habe einen negativen SCHUFA-Eintrag, was nun?


Sollten Sie einen negativen SCHUFA-Eintrag haben, so steht dies in jedem Fall dem Abschluss eines Mietvertrages entgegen. Um dann diesen Sachverhalt zu klären, müssen Sie sich direkt an die SCHUFA Holding AG wenden, sofern Sie der Auffassung sind, dass der SCHUFA-Eintrag unrechtmäßig vorgenommen wurde. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir keine Vermittlerrolle gegenüber der SCHUFA einnehmen werden. Sämtliche die SCHUFA betreffenden Sachverhalte sind auch aus Datenschutzgründen einzig mit der SCHUFA zu klären.




Was ist eine Indexmiete?


Eine Indexmiete ist eine geregelte Anpassung der Miete an die vom Statistischen Bundesamt ermittelten Veränderungen der Lebenshaltungskosten (Preisindex). Die Regelungen zur Indexmiete sind dem § 557b BGB zu entnehmen. Die Anpassung der Miete gemäß Indexmietklausel des Mietvertrages darf erst nach 1 Jahr unveränderter Miethöhe erfolgen. Ferner darf der Vermieter eine Mieterhöhung auf der Basis des § 557b BGB nicht willkürlich festlegen, sondern ist an den objektiv vom Statistischen Bundesamt ermittelten Preisindex gebunden. Mietänderungen sind somit für Mieter und Vermieter äußerst transparent. Es gilt jedoch zu beachten, dass sich die Miete nicht automatisch jährlich verändert. Eine Mietanpassung bedarf unter anderem einer Erklärung gemäß § 557b III BGB. Weil eine Mietänderung in dieser Erklärung sowohl in einem eindeutigen Geldbetrag sowie die Änderung des Preisindexes auszuweisen sind, ist die Nachvollziehbarkeit für die betroffenen Parteien sehr hoch. Dies senkt in einem laufenden Mietverhältnis das Konfliktpotential deutlich.




Was bewirkt ein 24-monatiger Kündigungsverzicht?


Ein 24-monatiger Kündigungsverzicht stellt in einem auf unbestimmte Zeit laufenden Mietverhältnis den mieter- und vermieterseitigen Verzicht auf eine ordentliche Kündigung des Mietverhältnisses innerhalb der ersten 24 Monate dar. Das Mietverhältnis kann somit weder vom Mieter noch Vermieter innerhalb der ersten 24 Monate ordentlich gekündigt werden. Es gilt jedoch zu beachten, dass

  • eine außerordentliche Kündigung des Mietvertrages weiterhin möglich bleibt.
  • Nachmieterstellung (3 Mieter-Mär) nicht zur Kündigung berechtigen, sofern der Mietvertrag dies nicht ausdrücklich bestimmt.
  • auf Kulanzbasis des Vermieters mittels einer Aufhebungsvereinbarung das Mietverhältnis vor Ablauf der 24 Monate beendet werden kann, allerdings der Vermieter nicht zur Beendigung verpflichtet ist (Wir bieten jedoch Verhandlungsservice mit Ihrem Vermieter an).
Wie berrechnet sich die Kündigungsfrist b ei einem 24-monatigen Kündigungsverzicht? Beispiel: Geltungsbereich Kündigungsverzicht: 1. Monat bis 24. Monat Erste ordentliche Kündigungsmöglichkeit: 25. Monat zum Ablauf des 27. Monats Die Mindestlaufzeit eines Mietvertrages mit einem 24-monatigen Kündigungsverzicht beträgt unter Betrachtung des ordentlichen Kündigungsrechtes folglich 27 Monate. Warum werden Klauseln zum Kündigungsverzicht verwendet? Vermieter wie auch Mieter bedürfen meistens einer Planungssicherheit. Insbesondere Vermietern, welche eine hohe Fluktuation verhindern wollen und beständige Mietverhältnisse wünschen, empfehlen wir die Verwendung eines Kündigungsverzichtes. Durch Kündigungsverzichte erlangen die Vertragsparteien Klarheit über den Bestand des Mietvertrages und verfügen so über eine langfristige und stabile Sicherheit.




Was ist der "vertragsgemäße Zustand" ?


Der vertragsgemäße Zustand ist der im Mietvertrag festgelegte Soll-Zustand der Mietsache. Der Soll-Zustand bei einer Wohnungsübergabe muss nicht zwingend der selbe Soll-Zustand wie bei der Wohnungsabnahme sein. Es gilt hierbei auch die vertragsgemäße Abnutzung der Mietsache (§ 538 BGB) zu beachten. Grundsätzlich ergibt sich der vertragsgemäße Zustand aus dem Mietvertrag. Bestimmt der Mietvertrag wirksam, dass auch das Übergabeprotokoll zur Definition dieses Zustandes hinzugezogen werden soll, so gelten Mietvertrag und Übergabeprotokoll unter Beachtung der vertragsgemäßen Abnutzung der Mietsache. Hinsichtlich der gemeinsamen Wirkung von Übergabeprotokoll und Mietvertrag ist insbesondere der Regelungsgehalt einer eventuell vorhandenen Schönheitsreparaturklausel zu beachten. Der vertragsgemäße Zustand ist demnach je Mietverhältnis individuell. Es gibt somit nicht "den einen" vertragsgemäßen Zustand.




Ich möchte füher aus meinem Mietvertrag heraus. Wie geht das?


Grundsätzlich gilt: Die Beendigung des Mietverhältnisses ergibt sich aus Ihrem Mietvertrag in Verbindung mit den gesetzlichen Regelungen. Die vorzeitige Beendigung eines Mietverhältnisses ist nur mit der rechtswirksamen Zustimmung des Vermieters möglich. Folglich ist eine Anfrage diesbezüglich nur eine Bitte an den Vermieter. Das Recht auf eine vorzeitige Entlassung aus dem Mietvertrag besteht nicht, sofern kein Härtefall vorliegt (dazu weiter unten). Der Zeitpunkt, zu welchem das Mietverhältnis beendet werden soll, ist ausschlaggebend dafür, ob eine vorzeitige Beendigung möglich bzw. sinnvoll ist. Daneben müssen Sie die betreffenden Fristen korrekt bestimmen, zu welchen Sie kündigen können/müssen. Sollte sich nun ergeben, dass die vertragliche Kündigungsfrist für Sie noch immer zu lang ist, können Sie selbstständig oder über ALOHA Immobilien einen sogenannten "Nachtrag zum Mietvertrag" abschließen. Was ist ein "Nachtrag zum Mietvertrag"? Ein Nachtrag ist eine schriftliche Zusatzvereinbarung zu einem Mietvertrag, welche wie ein "Update" zum Mietvertrag wirkt. Im betreffenden Fall liegt dieses "Update" in der Verkürzung der Kündigungsfrist. Diese Verkürzung kann theoretisch auch schon die sofortige Beendigung des Mietverhältnisses bewirken. Unabhängig vom Umfang der Kündigungsfristverkürzung kommt es gemäß unserer Erfahrung fast regelmäßig vor, dass ein Vermieter dem vorzeitigen Mietende nur zustimmt, sofern der aktuelle Mieter einen Nachmieter stellt. Aufgrund unserer jahrzehntelangen Zusammenarbeit mit verschiedenen Vermietern bzw. derer beauftragten Hausverwaltungen, kennen wir die individuellen Ansprüche an das Vertragswerk "Nachtrag" sowie die Bedingung "Nachmieterstellung". Auch sind uns die "Standardprobleme" bei Einigungen mit Nachmietern wie z.B. Küchenablöse o.ä. nicht unbekannt. Aufgrund dieser Erfahrung in Verbindung mit unserer hausinternen juristischen Expertise, bieten wir Ihnen (kostenpflichtig) daher auf individuelle Nachfrage: - Bestimmung der Kündigungsfrist - Verhandlungsführung mit Ihrem Vermieter - Erstellung des Nachtrages - Suche eines Nachmieters - professionelle Prüfung des Nachmieters - Abwicklung der Nachtragsunterzeichnung Ausgenommen hiervon ist die Vermittlung zur Regelung von Ansprüchen aus Mängeln und Kaution zwischen Vormieter und Nachmieter. Für alle Mieter, welche sich wünschen vorzeitig aus dem Mietverhältnis entlassen zu werden weisen wir erneut darauf hin, dass der Vermieter nicht zur Zustimmung zur außerordentlichen Beendigung des Mietverhältnisses verpflichtet ist. Ebenso gilt nicht die sogenannte "Mär vom Nachmieter", wonach der Mieter lediglich 3 Mietinteressenten stellen müsse und sogleich einen Anspruch auf eine vorzeitige Entlassung aus dem Mietvertrrag hätte. Die Nachmieterstellung beansprucht nicht zur vorzeitigen Beednigung des Mietverhältnisses. Abschließend ist zu bemerken, dass die meistens von Mietern als "ultima ratio" angeführte Härtefallregelung fast immer an den engen Anforderungen scheitert. So liegt ein Härtefall schon dann nicht vor, wenn die Verkürzung der Mietzeit aus rein wirtschaftlichen Interessen vorgenommen werden soll.





Ihre Frage ist nicht dabei?

Kein Problem!

Über unser Kontaktformular stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:

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